Sonntag, 25. September 2016

Eine wunderschöne Hochzeit auf dem Lande

...bekommt Ihr hier leider nicht im Detail zu sehen, denn es handelte sich nicht um meine Hochzeit.
Am Freitag war es nun endlich soweit, die Tochter meiner lieben Cousine Heidi heiratete. Schon seit Monaten liefen die Vorbereitungen, leider kam besonders für mich immer noch wieder etwas dazwischen, so dass die Zeit am Ende dann doch etwas knapp wurde. Ganz schön KO war ich in der letzten Woche und dann auch bei der Hochzeit.
Die Hochzeit war ein Traum, mit einer wunderschönen Braut, einem nicht minder hübschen Bräutigam, einer tollen Location und vielen, vielen liebevollen Details, die das Fest zu etwas Besonderem machten.

In seiner Ansprache bezeichnete mich der Bräutigam als "Creative Director", was ziemlich gut zutraf. Denn bei den meisten Sachen ließ ich meine Kreativität spielen, Ausführende waren letztlich für die meisten Arbeiten die Braut, die Brautschwester und die Brautmutter. Ich wollte noch viel, viel mehr selbst machen, war dann aber doch ziemlich froh, dass es sich so gut verteilt hat. Beim nächsten Mal wird´s besser!
Heute zeige ich die Giveaways. Sieben Stunden, sieben Bastlerinnen, hundert Giveaways. Natürlich wieder im Farbschema Minzmakrone-Savanne-Vanille. Die Grundform stammt aus dem Weihnachtskatalog von Stampin` Up, und zwar sind das die Framelits Formen "Einfach angehängt" auf Seite 39. Ich hatte ziemlich lange überlegt, wie man die Saattütchen möglichst hübsch verpackt. Es gab so einige Entwürfe, aber nichts hatte mich so wirklich überzeugt. Bis ich dann eines Nachts, so ziemlich kurz vorm Basteltermin, einen Geistesblitz hatte. Allerdings war der Anspruch "Möglichst wenig Aufwand bei größtmöglicher Wirkung" nicht so wirklich zu erfüllen, das Gitter auszustanzen und dann alle Einzelteile herauszufummeln, nahm doch etwas Zeit in Anspruch. Das Ergebnis zählt...



 Die Hortensie stammt aus einem ganz alten Set von Stampin` Up, welches ich bei einer Flohmarkt-Aktion gekauft habe. Passte einfach sehr gut zur Partydekoration!
 Bleibt dran, es gibt bald mehr zu sehen.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Freitag, 16. September 2016

Auf Reisen

 ...sind wir an diesem Wochenende. Partytechnisch äußerst ungünstig gelegen, findet an diesem Wochenende der Bundesjungzüchterwettbewerb Fleischrind in Erfurt statt. Dabei sind wir zu drei Geburtstagen eingeladen und das Kränzewickeln für die bevorstehende Hochzeit in unserer Familie findet auch noch statt. Und überhaupt... Die Hochzeitsvorbereitungen. Könnten noch etwas weiter sein. Aber alles läuft und bis Freitag werden auch die letzten Kleinigkeiten erledigt sein. Vielleicht auch die ein oder andere Überraschung...

Otto und Bulle Emil
 Das Aufregendste vor so einem Wettbewerb ist (für mich) immer, die passenden Schlipse zu finden. Überraschenderweise waren sie dieses Mal ziemlich logisch auffindbar. Also der eine. Und den anderen hatte ich neulich mal zufälligerweise an unserem Garderobenständer im Flur entdeckt.
Es wird ein aufregendes Wochenende und wir hoffen, mit Erfolgen zurück kehren zu können. Ansonsten: Dabei sein ist alles.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Mittwoch, 14. September 2016

12 von 12 im September

 ...dabei ist doch heute schon der 14.
Das schleift ganz schön hier. Ausreden über Ausreden. Aber dieses Mal war es wirklich nicht möglich. Am Montag Abend hatte ich schlichtweg keine Lust, noch mal ins Büro zu gehen. Die Fotos übers IPad hochzuladen ist immer ziemlich mühselig. Dann liegt da drüben auch noch ein Laptop, aber... Ach... Auf jeden Fall wollte ich dann Dienstag vor Dienstbeginn schnell die Bilder hochladen. Schaute aber zum Glück noch mal in die Formulare, die ich gerade für ein Honorarangebot bearbeitete und stellte dabei fest, dass noch zwei fehlen. Die sich dann als ziemlich umfangreich herausstellten. Geradeso habe ich alles bis zum Abgabedatum geschafft. Aber geschafft ist geschafft.

Wieder zurück im Büro wollte ich Mails checken, da hatte ich noch eine Bewerbung zum Bauleiter im Postfach. Die Stelle hatte ich vor ein paar Wochen ausgeschrieben. Ich konnte sie zwischenzeitlich besetzen, aber aus reiner Neugierde wollte ich die andere Bewerbung doch anschauen. OK, ein Worddokument. Nicht schön, wurde aber auch schon mehrfach als Bewerbung eingereicht. Inzwischen weiß ich: Niemals öffnen! Dahinter versteckte sich ein Verschlüsselungstrojaner, der sofort meinen PC lahmlegte. Was für eine Aufregung! Darauf kann man echt verzichten.

Nun zu meinen 12 Bildern vom Montag

05:45 Uhr
Kaffee und Zeitung, wie jeden Tag
 06:30 Uhr
Die Kinder sind aus dem Haus, ich gieße die Blumen draußen.
 11:30 Uhr
"Mama, wir haben verkürzten Unterricht. Kannst Du mich abholen?" Klar, sind ja nur 24 Grad und 30 Kilometer. Der große Prinz war mit Moped gefahren und brauchte insofern keinen Fahrdienst.
 12:05 Uhr
Das gab uns aber Gelegenheit, den kleinen Neffen vom Kindergarten abzuholen. Arndtchen war ziemlich aufgeregt, denn hier war er seit sechs Jahren nicht mehr gewesen. Hatte sich allerdings nicht allzu viel verändert. Außer dass jetzt alles luftig und schön ist. Der kleine Neffe wollte nicht nach Hause, schließlich war im Sandkasten noch megaviel zu tun.

17:30 Uhr
Dies und das. Wir waren zu einem nachhochzeitlichen Kaffeetrinken im Nachbardorf. Mangels Fotorechten ohne Bild. Hier ein Symbolbild der familiären Besprechung, wie wir es denn alles am Wochenende machen wollen. Da findet nämlich wieder der jährliche Jungzüchterwettbewerb statt.
 18:00 Uhr
Ich besuche mein Geburtstagsgeschenk auf dem Hühnerhof meiner Eltern und zwar die zwei Gänse am linken Bildrand. Die Gänse rennen übrigens immer mit den Laufenten mit, irgendwie fühlen sie sich dort zugehörig.
 18:05 Uhr
Arndts Punkerhuhn. Sieht witzig aus, nur mit dem Eierlegen hapert es etwas.
 18:30 Uhr
Ich bereite mein Abendessen vor. Die Herren sind alle in Gardelegen.
 18:35 Uhr
So ist es für mich sehr gemütlich. Salätchen for one.
 18:45 Uhr
Ausblick von meiner Bank aus. Lavendel
 19:15 Uhr
Die Kinder sind wieder da und ich fahre mit Arndt noch eine kleine Runde mit dem Fahrrad.
 19:25 Uhr
Bei zurück nehmen wir gleich Arndts Pony Little mit nach Hause.
Das waren wieder meine 12 von 12, am 12. des Monats. Mehr Bilder wie immer bei Caro Kännchen.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Freitag, 9. September 2016

Dienstag, 6. September 2016

Ausgefallen

...ist nicht nur der Büchermontag, sondern auch der Strom. Und zwar gestern fünf mal. Dreimal nur ein paar Sekunden, gegen sechs eine Viertelstunde und ab um sieben war es dann ganz vorbei. Bis viertel elf...
Wieso, weshalb, warum? Wir wissen es nicht, wahrscheinlich war eine defekte Freileitung Schuld, die beim Gewitter am Sonntag einen Schaden abbekommen hatte. Da weiß man erstmal, was man am Strom hat. Wobei ich es wesentlich schlimmer finde, wenn das Wasser abgestellt ist. Was wir auch schon erfahren mussten in diesem Jahr.
Jedenfalls war es äußerlich gestern abend ziemlich gemütlich. Innerlich eher nicht, denn ich hatte wahnsinnig viel zu tun, aber zu allem brauchte man Strom. So wird man im Leben manchmal ausgebremst. Heute war ein Projekt abzugeben, aber dadurch, dass schon nachmittags ein paarmal die Telefonanlage wieder hochzufahren war und auch sonst ein paar Sorgen nach der Stromunterbrechung aufgetreten waren, hatte ich es nicht während der Arbeitszeit geschafft. Stefan hatte gerade zum Abendessen gerufen, (Büro und Haus liegen auf einem Hof, es ist also nur ein Katzensprung), da wurde es dunkel. Draußen war es ja noch ein bisschen hell.
 Die Korrekturfassung des ersten Teils meines Projektes hatte ich zum Glück schon ausgedruckt, so konnte ich bei Kerzenschein Korrektur lesen. Es gibt wahrlich Unromantischeres!
Und auch sonst ist hier momentan wenig Kreatives zu sehen. Das liegt nicht etwa daran, dass ich nicht kreativ bin. Sondern, dass ich es einfach nicht schaffe, meine Werke zu fotografieren und hier einzustellen. Ich gelobe Besserung.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Montag, 29. August 2016

Gelesen: Klassenkampf

Ihr Lieben!
Heute ist wieder Büchermontag.
Dieses Mal möchte ich Euch den Roman "Klassenkampf" von André Herrmann ans Herz legen. Der Roman ist erschienen im Verlag Voland und Quist, als Taschenbuch und hat 382 Seiten.
Das Buch ist ein richtiges Kontrastprogramm zu all der schweren Kost der letzten Wochen. Wieder ein autobiografisch gefärbter Roman, aber dieses Mal einfach unfassbar lustig.
Ich würde also eher nicht empfehlen, das Buch in der Öffentlichkeit zu lesen, also in der Bahn oder so. Denn entweder man reißt sich zusammen und schmälert so das Lesevergnügen, oder man kichert sich zu Tränen, unter der Gefahr komisch angeguckt zu werden. Wobei letzteres dann auch egal sein sollte.
Das Buch spielt im südlichen Sachsen-Anhalt, in Dessau. Wo die Leute nun tatsächlich einen ziemlich komischen Akzent haben. Nach Andrés Abitur zieht es ihn in die weite Welt. Nie wieder will er die kleine Stadt betreten, in all ihrer Enge. Und schon gar nicht seine alte Schule. Der Vorsatz reicht genau bis Weihnachten, wo er sein geisteswissenschaftliches Studium in Potsdam als gescheitert ansehen muss und zuhause in seinem alten Zimmer sitzt. Auch der Vorsatz, die Schule nie wieder zu betreten lässt sich nicht halten, da er durch eine unglückliche Verquickung der Umstände beim Ehemaligentreffen der Schule landet. So geht es Jahr um Jahr. Das Wort Klassenkampf bezieht sich dabei nicht auf die Bedeutung, die wir aus DDR-Zeiten kennen, sondern einfach nur auf seine Schulklasse. André kämpft darum, von den Gestalten loszukommen, jedoch er schafft es nicht. Und eigentlich ist er wohl auch ziemlich froh um die Konstante in seinem Leben, das sonst zwischen Trubel und Antriebslosigkeit so dahinnavigiert.
Der Junge, aus dem nichts geworden ist, ist heute ein ziemlich großes Licht in der Poetry-Slammer-Szene. Die Videos sind wahnsinnig lustig, zum Beispiel dieses hier.

In der Beschreibung seiner Familie, seines Umfeldes und seiner Klassenkameraden kann man all die Typen aus seiner eigenen Umgebung wiedererkennen. Pointiert und mit spitzer Feder beschrieben, möchte ich jedoch nicht die Person sein, die sich dort irgendwo im Leben des Antreh (bester Dessauer Akzent) wiedererkennt. Wie er manche Verhaltensweisen beschreibt: Das kann es so nur in Sachsen-Anhalt geben.


Wo und wann gekauft:
Mitte April, online (wie fast immer). Irgendwie bin ich mehrfach über den André Herrmann gestolpert, bis ich dann mitbekam, dass er auch einen Roman veröffentlicht hatte. Vorgeschlagen wurde mir das Buch z.B. im Umfeld vom "Fruchtfliegendompteur", auch so ein wahnsinnig witziges Buch.

Wo und wie habe ich das Buch gelesen:
Ziemlich schnell, abends im Bett. Es liest sich eben einfach so weg. Wirklich leichte Lektüre, aber nicht im Sinne von flach.


Würde ich das Buch weiterempfehlen?
Na klar! Jeder, der mal für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen will, sollte das Buch lesen.  "Antreh" ist einfach ein lustiger Typ.

Viele liebe Grüße, Dörthe

Sonntag, 28. August 2016

Strohhalmalbum

Ihr Lieben!
Schon lange wollte ich ein Strohhalmalbum basteln und zwar nach der Anleitung von Schnipseldesign. Allerdings habe ich den Außeneinband weggelassen, sonst sieht man ja die Strohhalme gar nicht. Ich liebe Papierstrohhalme! Für meinen Geburtstag im letzten Jahr habe ich eine etwas größere Anzahl gekauft, diese warten jetzt darauf, verarbeitet zu werden. Da kam mir die Idee, für meine Cousine Christiane zum Geburtstag ein kleines Album zu werkeln, gerade recht.
Auf der Feier neulich hatte ich ein paar schöne Fotos ihrer Enkelin Paula gemacht. Die kann ich leider nicht zeigen, weil Paula mir nicht ihre schriftliche Einverständniserklärung gegeben hat. Tsss, an so kleinen Dingen kann es scheitern. Dabei sind die Fotos superschön, erst dadurch wirkt das Album so richtig.
Zudem war die vergangene Woche ziemlich aufreibend, zwei kranke Kinder, vor allem was sie hatten... Als Kleinkindmutter hat man es nicht leicht. Besonders, wenn die Kleinkindkrankheitenbesitzer  schon 12 und 15 sind. Da sind ein paar kreative Stündchen dann ziemlich förderlich für das Nervenkostüm.

Als Verpackung hatte ich eine kleine Box gewerkelt. Bei den Abmaßen habe ich mich irgendwie mal wieder vertan, aber zum Glück passte das Album trotzdem rein.

 Verschlossen ist die Box mit kleinen Klettpunkten.
 Mein erstes Strohhalmalbum! Schön pink.
 Auf dem Deckblatt befindet sich ein Schüttelelement. Außerdem ein Button, den ich mit einem Abstandsklebepad aufgeklebt habe. Den Button habe ich selbst gestanzt. (Der Maschinenpark wurde mal wieder erweitert)
 Der Rücken
 Der Verschluss
 Innenseite 1. Da ja durch die Strohhalme der Abstand zwischen den Seiten ziemlich groß ist, konnte ich hier auch mal die Holzelemente einsetzen. Auf den bunten Seiten ist noch Strukturpaste aufgebracht.
 Zauberhaft!
Ein ganz bisschen Text muss auch sein.


 Hier waren gleich drei Kinder abzudecken. Schön, wie die Kleinen miteinander gespielt haben.
 Die Rückseite
 Und zum Schluss noch ein Bild von oben.
Na, wer bekommt da nicht Lust, auch mal ein Strohhalmalbum zu bauen?
Viele liebe Grüße, Dörthe